"Ohne Frieden ist alles nichts"

Warum ich mich für das Plakat mit Willy Brandt entschieden habe.

Mit meinem Plakat werbe ich für eine neue Entspannungspolitik im Sinne Willy Brandts. Für ihn gehörten Frieden und Gerechtigkeit untrennbar zusammen - in Deutschland und international.

Weltweit nehme ich als Außenpolitikerin "Säbelrasseln" zwischen Staaten wahr, beispielsweise zwischen den USA, Russland und der NATO. Das macht mir Sorge. Daher setze ich mich inner- und außerhalb der SPD dafür ein, sich auf die Grundgedanken der Entspannungspolitik Willy Brandts und Egon Bahrs zu besinnen: Staaten, deren Ideologie und Wirtschaftssystem sich diametral unterscheiden, können dennoch über konkrete Problemlösungen verhandeln. Daher hab ich mich für das Plakat-Motiv mit Willy Brandt entschieden und freue mich, dass auch andere darüber berichten.

Heute noch aktuell

An vielen Orten auf der Welt herrscht Unruhe. Mit solchen instabilen Länden ist es schwierig, verlässliche Abmachungen zu treffen, wie wir sie jedoch bei der Bekämpfung globaler Probleme - zum Beispiel Klimawandel - dringend benötigen. Daher müssen wir als Weltgemeinschaft dafür Sorge tragen, dass dort Frieden einkehren kann - das umfasst natürlich auch sozialen Frieden. Daher gehen heute Frieden und Gerechtigkeit Hand in Hand. Nur so können wir die globalen Probleme lösen. Daher ist das Zitat von Willy Brandt heute immer noch aktuell: "Frieden ist nicht alles - aber ohne Frieden ist alles nichts."

Ich stehe für die Themen Frieden, Abrüstung und Soziale Gerechtigkeit. Vor vier Jahren konnte ich dank meiner langjährigen Erfahrung in der Friedensbewegung schnell fachkundig in die Arbeit einsteigen. Dennoch lassen sich nicht alle Aufgaben innerhalb einer Legislaturperiode erledigen. Noch offen ist zum Beispiel ein Rüstungsexportkontrollgesetz, mit dem Kleinwaffenexporte in Länder außerhalb der NATO oder der EU und gleichgestellte Länder verboten werden sollen. Außerdem arbeite ich daran, das Mindestalter für die Verpflichtung bei der Bundeswehr auf 18 Jahre hochzusetzen. Auch im Bereich der Humanitären Hilfe gibt es noch viel zu tun.

Daher bitte ich um Ihre Stimme am 24. September, damit ich meine Arbeit im Deutschen Bundestag fortsetzen kann.

Ihre Dr. Ute Finckh-Krämer

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